Grundsätzliche Überlegungen vor dem Hundekauf

Wer sich einen Zwergpinscher halten möchte, muss sich vorher im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von ihm abhängig ist. Ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Geduld und Opferbereitschaft benötigt!

Deshalb sollte sich jeder Hundeliebhaber vor der Anschaffung eines Hundes folgende Fragen stellen:

  • Sind alle Familienmitglieder einverstanden? Auch eventuelle vierbeinige z.b. die Hauskatze…?
  • Hat jemand aus der Familie eine Tierhaarallergie?
  • Sind unsere Kinder alt genug für einen Hund? Zwergpinscherwelpen sind nicht für Familien mit Kleinkindern (unter 3 Jahren) geeignet.
    Kleinkinder brauchen noch sehr viel Fürsorge, Welpen auch – beides zusammen funktioniert nicht. Lesen Sie dazu Hund und Kind
  • Habe ich die nötige Zeit und Geduld für den Hund? Ein Zwergpinscher ist nicht für ganztägig Berufstätige geeignet, außer er darf in die Arbeit mitgenommen werden – lesen Sie Character/Wesen
  • Bringe ich das Geld für Futter und Tierarzt auf?
  • Im Falle einer Wohnung: Gestattet die Hausverwaltung Hunde zu halten?

Wer nur eine der Fragen sofort mit „Nein“ beantworten muss,
sollte im Interesse des Hundes besser auf eine Anschaffung verzichten!

Grundsätzliches

  • Egal wie alt ein Hund ist, Hundehaltung bedeutet immer einen gewissen Zeitaufwand. Dabei gilt jedoch: Welpen und junge Hunde brauchen mehr Zeit als ältere Tiere.
  • Ein Hund kann grundsätzlich 4 – 5 Stunden (maximal!!) allein gelassen werden.
    Dies gilt jedoch nicht für Welpen und gerade ins Haus gekommene ältere Tiere!!
    Welpen und Hunde, die gerade erst ins Haus gekommen sind, dürfen nicht zu lange allein gelassen werden – Eingewöhnungsphase!
    Daher planen sie für die erste Zeit, wenn der Hund zu ihnen kommt am besten viel Zeit ein – Urlaub nehmen!
  • Eine Berufstätigkeit, die mehr als 5 Stunden umfasst, schließt eine verantwortungsvolle Hundehaltung aus. Gerade weil sie tierliebend sind, sollten sie in diesem Fall auf die Anschaffung eines Hundes verzichten – außer er darf bei der Arbeit mit dabei sein!
  • Zwergpinscher lassen sich gut in Wohnungen halten, obwohl sie sich wie alle Hunde über einen Garten freuen!
  • Hunde brauchen auch ausreichend Bewegung, also Spaziergänge bei jedem Wetter und das mindestens dreimal am Tag.
    Achtung bei Welpen:
    Als Faustregel bei Spaziergängen gilt: Das Lebensalter in Wochen in Minuten spazieren gehen. Der längste Spaziergang darf höchstens doppelt so lang sein: Das bedeutet ein zwölf Wochen alter Welpe darf längstens 12 – 15, im Höchstfall 24 Minuten spazieren gehen. Es ist besser mehrmals am Tag kurze Gänge, als einmal lange. Die Knochen und Gelenke der Welpen sind noch nicht für zu große Beanspruchung

Weitere wichtige Überlegungen VOR dem Hundekauf

  • Wer versorgt mein Tier, wenn ich mal erkranken sollte, längere Zeit ins Krankenhaus muss, oder auf Urlaub fahren möchte?
    Hier empfiehlt es sich rechtzeitig, einen/e Hundefreund/in für den Hund zu suchen, der/ie im Notfall, aber auch für Urlaube bereit ist, sich um den Hund zu kümmern. Erkundigen sie sich im Freundeskreis, wer als „Hundepate/in“ in Frage käme.
  • Habe ich auch genügend Zeit, mich mit dem Hund zu beschäftigen? Nur ein großer Garten ist dem Hund zu wenig!
  • Bin ich konsequent genug? Bin ich willens, einmal gesetzte Regeln aufrechterhalten und auf die Ausführung von Kommandos bestehen?
    Bin ich bereit, für den neuen Hausgenossen ein freundlicher, gerechter, liebevoller, aber gleichzeitig konsequenter Führer zu sein?
    Konsequentes Verhalten ist nämlich der Grundstein jedes Sicherheitsgefühles!
    Im Falle des Hundes bedeutet das, dass er sich darauf verlassen kann, dass unser „Nein“ tatsächlich nein heißt und unser „Ja“ tatsächlich ein ja –und das unabhängig vom Wetter, seinem Verhalten , unserer Laune oder dem Fernsehprogramm!
  • Als Letztes sollte man bedenken, dass Hundehaltung auch Geld kostet. Abgesehen von der Grundaustattung wie Halsband oder Geschirr, Leine, Spielzeug, Hundebox bzw. Körbchen, Freßnapf, kommen neben den
    Futterkosten auch noch jährlich Kosten für Schutzimpfung, Steuermarke und Haftpflichtversicherung auf sie zu.

Wenn sie sich nach reiflicher Überlegung für einen Zwergpinscher entschieden haben und auch bereit sind, ein Hundeleben lang bei ihrer Entscheidung zu bleiben, dann gebe ich ihnen gerne einen Zwergpinscher DI NANA GENOVA!

Abgabeinformation

Meine Welpen….

  • werden frühestens mit 9 Wochen abgegeben.
  • sie werden vor der Abgabe vom Tierarzt untersucht, geimpft und mehrmals entwurmt. Sie haben bei der Abgabe einen EU-Impfpass.
    (Die Eltern sind alle vorsorglich untersucht auf Patellaluxation und vermutlich vererbbare Augenerkrankungen und frei davon!)
  • mit 8 Wochen werden sie vom Zuchtwart des Schnauzer-Pinscherklubs begutachtet. Sie bekommen einen FCI-Stammbaum, der von mir nachgeschickt wird.
  • meine Welpen bekommen Welpenfutter für die erste Zeit und ein Welpengeschirr + Leine mit auf den Weg ins neue Zuhause.